Wesen

Jedes Wesen hat eine andere Blutfarbe, anhand derer ihr sie im Forum erkennen könnt.

V a m p i r e
Vampire sind Wesen der Schatten: Sie fühlen sich in der Dunkelheit am wohlsten, da das Licht der Sonne sie schwächt.
Es gibt unzählige Mythen über sie - wenn auch kaum einer weiß, ob das nicht nur Legenden sind - wie dass Vampire unsterblich sind, und auch, was ihr Lebenselixier ist, stellt kein Geheimnis dar: Blut. Menschenblut.
Zwar ist Tierblut eine mögliche Alternative, doch bei dauerhaftem Verzicht auf Menschenblut verlieren Vampire nach und nach ihre besonderen Kräfte und beginnen langsam zu altern. Zudem sind ihr Durst und die oft auftretenden Entzugserscheinungen, wie dröhnende Kopfschmerzen, ziemlich stark, sodass es schwer fällt, es überhaupt so lange ohne Menschenblut auszuhalten. Die meisten Vampire sehen also keinen Grund, auf den Genuss der roten Flüssigkeit zu verzichten - zumal kaum einer die übernatürlichen Kräfte missen will, die er mit sich bringt. Diese Kräfte umfassen sehr gut ausgeprägte Sinne, sofortige Wundheilung jeglicher Verletzungen, unmenschliche Stärke, Sprungkraft und Geschwindigkeit, sowie die Fähigkeit, mit den Schatten verschmelzen zu können. Besonders starke Vampire können zusätzlich über Gaben wie Gedankenlesen, einen hypnotisierenden Blick oder Manipulation der menschlichen Wahrnehmung verfügen (nur auf Anfrage möglich!).
In Kämpfen sind Vampire also praktisch unschlagbar - es gibt nur eine Waffe, die ihrem ewigen Leben ein Ende bereiten kann, und die ist ebenfalls nicht unbekannt: Die Geschichte vom Holzpflock, der das Herz durchstoßen muss, ist tatsächlich wahr. Auch Knoblauch spielt eine gewisse Rolle, denn er schwächt ihren Orientierungssinn und kann einen Vampir unkonzentriert werden lassen.
Der Mythos, dass Vampire sich in Fledermäuse verwandeln können, stimmt jedoch nicht.
Auch fortpflanzen können Vampire sich, zumindest untereinander, nicht. Es gibt zwei Möglichkeiten, zum Vampir zu werden: Bei Paarung mit Halbvampiren können halbe, aber auch vollkommene Vampire entstehen, je nachdem, welche Gene sich durchsetzen. Ist die angehende Mutter der Halbvampir, so ist die Schwangerschaft oft sehr anstrengend und nicht selten tödlich, während weibliche Vampire kaum Probleme haben.
Die zweite Möglichkeit kommt auf, wenn ein Vampir einen Menschen komplett aussaugt. Nur wenn der Mensch stark genug ist, wird er die oft mehrere Tage andauernde Verwandlung überleben und braucht bei Wiedererlangen des Bewusstseins so bald wie möglich frisches Menschenblut. Die ersten Wochen über ist der frisch Verwandelte am gefährlichsten, da in dieser Zeit sein Durst am stärksten und unberechenbarsten ist.
Zusatzinformation: Adlige "reine" Vampirfamilien können nur über viele viele Jahre entstehen, indem (meist) die männlichen Vampire sich mit Halbvampirinnen paaren, die bereits durch Vampire der Familie gezeugt wurden. Es wird versucht, den menschlichen Anteil so klein wie möglich zu züchten, beim Nachwuchs wird dieser sich nicht mehr bemerkbar machen, da die rein vampirischen Gene stärker sind. Halbvampire werden in diesem Fall gezielt zur Zucht genutzt.

H a l b v a m p i r e
Zwar können Vampire durch Fortpflanzung untereinander keine Nachkommen zeugen, doch schwängert ein Vampir einen Menschen oder umgekehrt, so entsteht ein Mischwesen, das als Halbvampir bezeichnet wird.
Von den richtigen Vampiren werden diese Geschöpfe meist nur müde belächelt, von oben herab behandelt oder als Unreine förmlich verachtet. Denn Halbvampire verfügen zwar ebenfalls über gut ausgeprägte Sinne, Stärke, Sprungkraft und Schnelligkeit, doch diese Fähigkeiten sind lange nicht mit denen eines vollen Vampirs zu vergleichen. Auch sind Halbvampire nicht unsterblich, sondern altern nur etwa dreimal so langsam wie Menschen, und auch die Heilung ihrer Wunden geht bei Weitem nicht so schnell vonstatten wie bei richtigen Vampiren.
Dafür sind sie jedoch unempfindlich gegenüber Sonnenlicht, und solange sie nicht gerade ein ganzes Knoblauchbeet verspeisen, schadet ihnen die Pflanze nicht. Auch sind sie nicht so sehr auf Blut angewiesen wie ein richtiger Vampir. Zwar sind sie stärker, wenn sie regelmäßig Menschenblut konsumieren, doch bei ihnen zeigt auch Tierblut eine vergleichbare Wirkung. Bei längerem Verzicht auf jegliches Blut verschwinden die ohnehin schwacheren Entzugserscheinungen und der ebenfalls geringere Blutdurst verstummt irgendwann vollkommen.
Wovon aber kaum einer weiß - wenn Halbvampire das Blut eines richtigen Vampirs trinken und noch im Kreislauf haben, wenn sie sterben, verwandeln sie sich zum Zeitpunkt ihres Todes in vollkommene Vampire.
Halbvampire können sich auch untereinander fortpflanzen, wobei entweder Halbvampir oder Mensch entstehen kann.

G e s t a l t e n w a n d l e r
Eine Spezies, über die nur wenige etwas wissen, sind die Gestaltenwandler. Sie sind schwächer als Vampire, können jedoch genauso gefährlich werden, da sie äußerst klug sind und nicht von einem Blutdurst beeinflusst werden. Zwar kann ein Gestaltenwandler nicht in jeden beliebigen Körper schlüpfen, sondern muss sich neben seinem angeborenen Körper auf zwei festlegen - den eines Tiers und den eines Menschen - doch diese Eigenart macht es möglich, Doppelleben zu führen und so vor allem ahnungslose Sterbliche stark zu manipulieren.
Die Fähigkeit tritt bei Gestaltenwandlern erst ab dem 16. Lebensjahr auf, da die Wahl der zwei Körper eine wohlüberlegte sein sollte, die später nicht mehr korrigiert werden kannn.
Vom Zeitpunkt der Entscheidung an kann der Träger des Gens jederzeit innerhalb weniger Sekunden zwischen seinen drei Körpern wechseln. Stirbt ein Körper, so lebt der Gestaltenwandler durch seine beiden anderen weiter.
Bestimmte Stärken oder Schwächen haben die Wesen nicht, sondern sind an die naturgegebenen Pros und Contras der jeweiligen Gestalt gebunden.
Was Eigenschaften angeht wird ihnen nachgesagt, dass sie innerhalb ihrer Art sehr loyal sind, doch auch sonst: Wer sich einmal einen Gestaltenwandler zum Freund gemacht hat, wird ihn meist nie wieder verlieren. Jedoch dauert es oft lange, bis so eine Bindung entsteht, denn sie sind gegenüber Vampiren und Menschen äußerst misstrauisch.
Inzwischen sind Gestaltenwandler jedoch vom Aussterben bedroht - denn so wie Blut einen Vampir am Leben hält und ihm seine Kräfte schenkt, so tut das bei den Wandlern ein gewisses Gas, genannt Gemutacis.
Jahrhundertelang war dieses Gas im Überfluss in der Atmosphäre vorhanden, doch das mehr und mehr ausgestoßene CO2 reagiert mit Gemutacis zu dem für Gestaltenwandler schädlichen Gas Venetacis. Dieses Gas lässt, wenn es in hoher Konzentration in der Luft vorhanden ist, die Kräfte eines Gestaltenwandlers schwinden, kann dazu führen, dass er mitten in einer Verwandlung stecken bleibt und somit zu einem Mischling wird, und bei hoher Konzentration gar zum Tod. Deshalb müssen sich die Gestaltenwandler andauernd nach Gegenden umsehen, wo das Gas Genutacis genügend vorhanden ist. Mehr oder weniger gezwungenermaßen wählen viele von ihnen das Hotel der Vampire als Niederlassung, denn in dem Gemäuer sowie dem näheren Umfeld ist die Luft mehr als nur ausreichend mit dem Lebenselixier der Wesen angereichert. Den Vampiren zu dienen gefällt vielen jedoch überhaupt nicht.

M i s c h l i n g e
Diese Kreuzungen aus Gestaltenwandlern und Menschen sind die mit Abstand am seltensten vorkommenden Wesen - und die wenigen, die es gibt, müssen sich im Verborgenen halten, denn ihr Aussehen verrät augenblicklich ihre Andersartigkeit. Während Halb- und Vollvampire sowie Gestaltenwandler getarnt unter den Sterblichen leben können, ihnen äußerlich gleichend, sehen Mischlinge zwar grundsätzlich ebenfalls wie Menschen aus, bloß mit einem entscheidenden Unterschied: sie tragen die Merkmale eines Tieres. Am häufigsten sind das die Ohren, doch auch Schweife, Flügel (meist unbrauchbare jedoch) und Fellmuster auf der Haut treten auf. Die weiteren Besonderheiten sind nicht ganz so offensichtlich: Mischlinge benötigen nicht das Gas Gemutacis, genießen die Vorzüge der geschärften Sinne ihres Tiers und haben häufig Talente wie hervorragendes Anschleichen, flinken Hindernislauf oder das instinktive Spüren von Umweltereignissen, wie beispielsweise Gewittern. Für Mischlinge ist es schwer, sich zu behaupten, weshalb viele sich eine innere schützende Mauer aufgebaut haben und niemanden an sich heranlassen, während andere eine scharfe Zunge entwickelt haben, um sich durch Worte nicht unterkriegen zu lassen. Das Hotel ist der Ort auf der Welt, an dem es die meisten Mischlinge gibt.

M e n s c h en
Die oft auch als "Sterbliche" Bezeichneten sind weder bei Vampiren noch bei Gestaltenwandlern gut angesehen. Zwar sind sie ihnen an Kräften weit unterlegen, doch sie sind in der Überzahl. Ihre Furcht vor den übermenschlichen Kreaturen des "Bösen" bewegt sie dazu, vor allem Vampire (- nicht viele wissen von der Existenz der Gestaltenwandler -) zu jagen, zu vertreiben und zu töten. Und sie haben oft Erfolg damit. Die Menschen sind stolz auf ihr Wissen, ihren technischen Fortschritt und ihre Intelligenz, doch sie sind keine rein rationalen Wesen. Stärker als jede andere Spezies werden sie von Gefühlen, emotionalen Bedürfnissen, Eifersucht und Gier geleitet und können somit, häufig ohne dass es ihnen selbst bewusst wird, recht leicht verführt und manipuliert werden. Über die Jahrhunderte haben Vampire und Gestaltenwandler gelernt, diese Schwäche auszunutzen, doch trotzdem bedroht der Mensch noch immer ihre Existenz.